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Ökobau Glossar D

 Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen


Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB), englisch German Sustainable Building Council, ist eine Non-Profit- und Nichtregierungsorganisation, deren Aufgabe es ist, Wege und Lösungen für nachhaltiges Planen, Bauen und Nutzen von Bauwerken zu entwickeln und zu fördern.

Im Zentrum ihrer Arbeit stehen der Auf- und Ausbau eines Zertifizierungssystems für nachhaltige Bauten sowie die Vergabe eines Zertifikats in den Qualitätsstufen Gold, Silber und Bronze. Die Gesellschaft wurde 2007 von 40 Organisationen aus der Bau- und Immobilienwirtschaft gegründet. Nach eigenen Angaben hat die Gesellschaft im Februar 2012 rund 1050 Mitglieder bzw. Mitgliedsorganisationen.

Von 2008 bis 2012 jährlich, seit 2014 alle zwei Jahre veranstaltet der Verein einen internationalen Kongress Consense, auf dem Fragen und Entwicklungen im Bereich des nachhaltigen Bauens diskutiert werden. Der Kongress wird von einer Fachmesse begleitet

Das nachhaltige Bauen bezeichnet eine ökonomische und ökologische Differenzierung des bisher in Deutschland unter der Bezeichnung des Ökologischen Bauens verstandenen Begriffs und wurde maßgeblich aus diesen Konzepten entwickelt. Nachhaltigkeit und nachhaltige Entwicklung gehören zu den Leitbildern der heutigen Gesellschaft. Zusammengefasst formulieren diese Begriffe Handlungsprinzipien für einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen unserer Umwelt. Nachhaltige Entwicklung ermöglicht, dass die heutige Generation ihre Bedürfnisse befriedigen kann, ohne die Ansprüche kommender Generationen einzuschränken (ausführliche Definition im Brundtland-Bericht).

Die Bau- und Immobilienwirtschaft sieht sich in der Verpflichtung zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft einen wichtigen Beitrag zu leisten, denn Gebäude verbrauchen nicht nur einen hohen Anteil natürlicher Ressourcen, sondern sie verursachen auch fast 40 % der weltweiten CO2-Emissionen. Ziel des nachhaltigen Bauens ist es, Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu entlasten, die Qualität und den Wert von Gebäuden zu sichern sowie Bauwerke mit einem hohen sozialen Nutzen zu schaffen. Ökologische, ökonomische und soziale Ziele sollen im nachhaltigen Bauen gleichberechtigt berücksichtigt und umgesetzt werden. Hierfür wird der gesamte Lebenszyklus des Bauwerks, von der Planung bis zum Rückbau (Abbruch) betrachtet.

Vor dem Hintergrund, Planung, Bau und Betrieb von nachhaltigen Gebäuden voranzutreiben, gründeten Vertreter aus der Bau- und Immobilienwirtschaft im Juni 2007 diesen Verein. Der Verein fördert den Austausch von Informationen, Wissen und Erfahrungen über nachhaltige Architektur und bildet Auditoren für das DGNB-Zertifizierungssystem aus.

In ihrer Satzung verpflichtet sich der gemeinnützige Verein, der Allgemeinheit zu dienen und Wissenschaft und Forschung im Bereich Nachhaltigkeit zu unterstützen. Zusammen mit ihren Mitgliedern entwickelt die Gesellschaft das DGNB Zertifikat kontinuierlich weiter, welches als Qualitätszeichen für nachhaltige Gebäude verliehen wird.

Weltweit existieren verschiedene Zertifizierungssysteme, mit denen die Nachhaltigkeit eines Gebäudes bewertet werden kann, z. B. LEED in den USA, BREEAM in Großbritannien, HQE in Frankreich oder CASBEE in Japan. Das weit verbreitete LEED und die anderen Systeme bewerten jedoch vor allem die ökologische Nachhaltigkeit eines Gebäudes, d.h. sie zertifizieren, wie umweltfreundlich und ressourcenschonend ein Gebäude ist. Das DGNB Zertifikat geht in der Bewertung darüber hinaus und bezieht neben dem vollständigen Lebenszyklus eines Gebäudes im Sinne der Nachhaltigkeit ökologische, ökonomische und sozio-kulturelle Faktoren mit ein und berücksichtigt auch technische sowie Prozess- und Standortqualität.

Das DGNB-Zertifikat lässt sich an veränderte technische und gesellschaftliche Entwicklungen anpassen und bezieht auch länderspezifische Unterschiede wie klimatische Bedingungen oder gesetzliche und bauliche Vorgaben in die Bewertung ein.
In Zusammenarbeit mit Non-Profit- und Non-Governmental-Organisationen im Ausland wird das DGNB Zertifizierungssystem an die Anforderungen in den verschiedenen Regionen weltweit angepasst. Dies geschieht (Stand Februar 2012) mit Partnerorganisationen in Bulgarien, Dänemark, Ungarn, Thailand, Österreich, China und der Schweiz. Eine Vielzahl weiterer Länder hat bereits Interesse am DGNB System angemeldet. Ein Memorandum of Understanding wurde mit Partnerorganisationen in der Türkei, in Griechenland, Italien, Brasilien, Russland, Slowenien und Spanien unterzeichnet.

Die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) nutzte als erste die Möglichkeit der Systemadaption. Die DGNB Partnerorganisation wurde im Herbst 2009 gegründet. Nachdem das deutsche DGNB System entsprechend den gesetzlichen Vorgaben und Normen Österreichs verändert wurde, zeichnete die ÖGNI im Januar 2010 als erstes Gebäude das Österreich-Haus bei den Olympischen Spielen in Vancouver mit einem DGNB Vorzertifikat in Silber aus. Die Schweizer Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft SGNI wurde 2010 gegründet und verlieh im Januar 2012 ihre ersten DGNB Zertifikate.

Darüber hinaus stellt der Verein für alle Länder eine internationalisierte Version des DGNB System bereit und ermöglicht damit das Zertifizieren weltweit ohne große Anpassungen. Es basiert auf den aktuellen europäischen Normen und Standards.


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